Was sie über Geländewagen-Wettbewerbe wissen sollten
Beim Trial gewinnt der, der mit seinem Auto schwierige Geländeabschnitte fehlerfrei meistert. Eine Geschicklichkeitsprüfung in schwerem Gelände, bei denen weder die Streckenbegrenzung noch Markierungen berührt werden dürfen. Ein Trial setzt sich aus mehreren Sektionen zusammen. Eine Sektion hat im allgemeinen 10 Tore, die fehlerfrei durchfahren werden sollen. Für gemachte Fehler gibt es Strafpunkte.
Eine Motorsportart, bei der es nicht um Geschwindigkeit geht. Geschicklichkeit und Konzentration des Fahrers sind gefragt. Der
Fahrer versucht mit seinem Geländewagen die Sektionen, die in Leistungsklassen unterteilt sind, zu bewältigen.
SIEGER wird, wer die wenigsten Strafpunkte erhält.
Mit Gespür für die milimetergenaue Linie suchen Trialfahrer den besten Weg über mannshohe Hindernisse und die perfekte Einheit mit ihrem Auto.
Trial ist die hohe Schule des Autofahrens.
Wofür gibt es Strafpunkte?
| Stehenbleiben in der Sektion (nicht bei Trainingsläufe) | 1 Punkt |
| Rückwärtssetzen | 8 Punkte |
| Berühren einer Torstange (Kugel fällt runter) | 20 Punkte |
| Um- oder Überfahren einer Torstange | 40 Punkte |
| Vorzeitiges Ausscheiden zusätzlich 80 Punkte für jedes nicht passierte Tor | 80 Punkte |
| Zerreißen des Sektions-Trassierbandes | 80 Punkte |
| Verweigern einer Sektion | 900 Punkte |
Die gesammelten Strafpunkte werden zusammengezählt und durch den individuellen Handicapfaktor des benutzten Fahrzeugs geteilt um einen Ausgleich zwischen mehr oder
weniger geländegängigen Fahrzeugen zu schaffen. Hier wird noch zwischen offenen (Cabrio) und geschlossenen Fahrzeugen unterteilt, da offene Fahrzeuge durch den besseren Überblick leicht im Vorteil
sind.